"Abstrakte Plastik" 1973

Peter van Beeck

Edelstahl

Die Ausstattung der großräumigen, modernen Verwaltungsgebäude mit abstrakter Kunst, die dem Betrachter die Gewöhnung an neuartige Sehweisen abverlangt, bürgerte sich seit den 1960er Jahren ein. Vor allem die Sockelgeschosse der häufig eintönig wirkenden Fassaden verkleidete man kleinteiligen strukturierten Werken, die Belebung, aber keine Unruhe in das Straßenbild bringen sollten.

Der Bildhauer Peter van Beeck gestaltete an der Heisingborger Straße im Marßeler Feld in Burglesum eine freistehende Plastik. Sie stellt keinen "Gebäude-Schmuck", sondern vielmehr einen optischen Blickpunkt dar, der in bewusstem Gegensatz zu den glatten Wandflächen der Häuser steht und sich gegen ihre Einförmigkeit und Höhe behaupten muss.

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