"Denkmal für die Gefallenen der Räterepublik" 1972

Georg Arfmann

Sandstein

Die Plastik ersetzt das 1922 aufgestellte Denkmal, die "Pieta" von Bernhard Hoetger. Das Denkmal wurde im 2. Weltkrieg zerstört. Der Künstler Georg Arfmann wurde 1972 mit einer Neuschöpfung beauftragt. Die ungegenständlich wirkende Skulptur will der Künstler inhaltlich verstanden wissen: Die senkrechten Pfeiler der Sockelzone stehen für die 30 Gefallenen, die für den Frieden starben. Auf dem Frieden baut die Demokratie auf, die im Mittelteil des Denkmals durch eine waagerechte Steinschichtung symbolisiert wird. Der Sockel ähnelt einem Amboss – auf ihm wir der soziale Fortschritt geschmiedet. Trotz der erleuchtenden Sonne in der Mitte (Rundform im oberen Teil), schlägt der Fortschritt nicht nur aufstrebende, sondern auch entgegen gesetzte Wege ein. Die verschiedenen Richtungen sollen die Demokratie mit ihrer Garantie für die Vielfalt der Meinungen symbolisieren.

Standort

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