"Denkmal für Heinrich Heine (Heinebank)" 1904

Hans Lassen

Bronze, Schmiedeeisen Stifter: Literarischer Verein e. V. Stifter des Neugusses: Menge-Plump

Die schmiedeeiserne Heinrich-Heine-Bank mit drei Bronzeplaketten wurde im Jahre 1904 aufgestellt. In der Mitte befindet sich das Porträtmedaillon Heines, links und rechts die Verse eines Gedichtes:

Ich hatte einst ein schönes Vaterland. Der Eichenbaum wuchs dort so hoch, die Veilchen nickten sanft. Es war ein Traum. / Das küßte mich auf deutsch, und sprach auf deutsch, man glaubt es kaum, wie gut es klang, das Wort: ich liebe dich. Es war ein Traum.

Während des Ersten Weltkrieges wurde die Bank stark zerstört, die Bildnisplakette wurde zudem gestohlen. 1924 Nachguß der Plakette, Restaurierung und Versetzung der Bank in den Eichenhain. Text einer an der alten Bank 1924 angebrachten Plakette: Heinrich-Heine-Bank, errichtet 1904 vom Lith. Verein e. V., nach Zerstörung durch Bubenhand erneuert 1924 von Konsul Menge-Plump.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Bank zerstört, die Bild- und Texttafeln aus Bronze waren jedoch zuvor sichergestellt worden. 1989 wurde die Bank schließlich wieder rekonstruiert und mit den Originaltafeln am ursprünglichen Ort wieder aufgestellt.

Standort

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