Sandstein, Länge 2,4 m

Die Bildhauerwerkstatt in der JVA Bremen - Oslebshausen besteht aus zwei Werkstätten, in der jugendliche und erwachsenene Strafgefangene einer regelmäßigen künstlerischen Arbeit nachgehen. Die Bildhauerwerkstatt wurde 1978 im Rahmen des Programms von Kunst im öffentlichen Raum durch den Senator für Kultur Bremen gegründet. Die Werkstatt ist das Ergebnis eines damals bundesweit ausgelobten Wettbewerbes "Kunstprojekte für soziale Orte". Preisträger war der Künstler Siegfried Neuenhausen, Bildhauer und Professor an der Hochschüle für Künste Braunschweig. Er leitete die Werkstatt von 1978 bis 1981. Zentraler Gedanke der Werkstatt ist, die künstlerische Tätigkeit als bezahlte Arbeit und nicht als Therapie zu sehen. In der Regel arbeiten drei bis vier professionelle Künstlerinnen und Künstler mit etwa zehn bis fünfzehn Insassen. Die Skulpturen werden im öffentlichen Raum, vorrangig in sozialen Einrichtungen und Kinderspielplätzen dauerhaft aufgestellt. 1997 wurde der Verein Mauern öffnen e.V. gegründet, der als Trägerverein die Bildhauerwerkstatt übernahm.

Die Skulptur entstand unter der Leitung von Andreas Frömberg. Das "Krokodil" stand zunächst in der Gorsemannstraße in Bremen - Obervieland (Abb.1). 2003 wurde es im Rahmen der Verrückung von Kunstwerken "Moving the City" in die Gustav-Deetjen-Allee verlagert (Abb.2), kehrte aber später wieder an seinen ursprünglichen Standort zurück.

Standort

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