"Linnaeus-Obelisk" 1900

Jacob Friedrich Schultz

Stein

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtete Jacob Friedrich Schultz im öffentlich zugänglichen Park Höpkensruh einen Obelisken zum Gedenken an die Botaniker Haller, Linné, Jaquin und Roth. Der Obelisk auf quadratischem Sockel ist mit vier Inschrifttafeln geschmückt. Die vier ovalen Inschriftplatten am unteren Teil des Obelisken sind im Zweiten Weltkrieg verlorengegangen und wurden im Jahre 1977 von dem Bildhauer Kurt Lettow ersetzt.

Inschr. auf dem Obelisken: 1. Linne, 2. Haller, 3. Jaquin, 4. Roth.

Jeweils zugeordnete Inschriften auf dem Sockel: 1. Nocte sub alta/Omnis late Natura iacebat/Vixit LINNAEUS/Lux et ubique fuit; 2. Est Natura meus/praeceptor et obsequor isti; 3. Quas über in patria plantas producit agellus/Nec non indigenas recolunt quas Seres et Indi/Disposuit summa cum laude Nobilis ille; 4. Macte animi primus patriae qui ductus amore/Teutoniae indigenas plantas componere gestis. (1. In tiefer Nacht lag weithin die ganze Natur/da lebte Linnaeus/und es wurde überall Licht; 2. die Natur ist mein Lehrer und ich folge ihr; 3. die Pflanzen, die das fruchtbare Feld im Vaterland hervorbringt und auch diejenigen, die die einheimischen Chinesen und Inder anbauen, hat jener edle Mann sehr lobenswert geordnet; 4. gelobt sei dein Bestreben, der du dich als erster aus Vaterlandsliebe bemüht hast, die einheimischen Pflanzen Deutschlands zusammenzustellen). Heute sind die Namen nicht mehr den richtigen Inschriften zugeordnet.

Standort

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