"Pater - Noster- Denkmal - Eine Karawane" 1991

Cordula von Heymann

Einzelblätter, Kästen, 42-teilig, Tusche, Asphalt-Lack, Wachs, Pigmente, Leim, Fotos, Papier auf Pergament, Plexiglas, unterschiedliche Größen

Die künstlerische Arbeit ist im Gebäude des Senators für Finanzen angebracht. Die Künstlerin beschäftigte sich mit dem Paternoster im Gebäude des Senats für Finanzen. Dieser besonders für Personenbeförderung gebaute Aufzug weckt Erinnerungen verschiedenster Art: an den Beginn des Welthandels, an die Kolonialzeit, an die großen Handelstore (wie z.B. auch an die Nordwolle, die Erstbesitzerin des Gebäudes), aber auch an Amtsstuben, an Angestelltenheere und an immer gleiche Bewegungen. Die Künstlerin greift diese Assoziationen in einer Serie von Bildern auf, deren Inhalt sie auf das Wesentliche reduziert. Die Einzelblätter befinden sich in Acrylkästen. 6 Arbeiten sind an der Wand neben der Paternosteröffnung angebracht. Der Bildinhalt stellt eine immer wiederkehrende Karawane dar und lässt an die langsame Bewegung des Paternosters denken.

Standort

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