„Kunst für alle“ - 5 Filmminiaturen von Beatrix Schwehm

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von „Kunst im öffentlichen Raum Bremen“ schuf die Regisseurin und Grimme-Preisträgerin Beatrix Schwehm fünf Filme über repräsentative Bremer Akteurinnen und Akteure der „Kunst für alle“. Die atmosphärischen Filmbeiträge verdeutlichen die zentrale Bedeutung Bremens auf dem Gebiet der „Kunst im öffentlichen Raum“ und präsentieren zugleich exemplarisch die große Bandbreite künstlerischer Positionen. Dabei stellt die Filmemacherin historische und aktuelle Tendenzen vor

Konzept und Regie: Beatrix Schwehm
Kamera und Schnitt: Sebastian Funk
Sounddesign: Anders Wasserfall
Graphik: Christina Friesch / Sebastian Funk
Kamera Korea: Jung Jai UKJ
Deutschland, 2024

Die Roland-Preisträgerin Michaela Melián spricht am Beispiel des von ihr gestalteten Gedenkortes Zwangsarbeiterlager Ulrichsschuppen über Erinnerungskultur und Kunst.

Kyungwoo Chun erläutert am Beispiel seines in Kooperation mit der swb entstandenen Werkes „Die unsichtbaren Worte“ über die Ästhetik der Absenz und die Möglichkeiten von partizipativen Interventionen im Stadtraum.

Annette Hans, künstlerische Leiterin der GAK – Gesellschaft für aktuelle Kunst, betrachtet Aspekte einer temporären Kunst an sogenannten unbeachteten Nicht-Orten im Stadtraum.

Bildhauer und Professor der Hochschule für Künste Bremen Ingo Vetter reflektiert sowohl über raumgreifende Skulpturen als auch über ortsspezifische Ansätze und spricht u. a. über sein Projekt „Tree of Heaven Woodshop“ in Detroit.

Die Bremer Künstlerlegende Jimmi D. Paessler berichtet vom Aufbruch der „Kunst im öffentlichen Raum“ in den 1970er Jahren und geht auf die Bremer Tradition von Wandmalereien im Stadtbild ein.

Kunst für alle