Alle Werke im Überblick

"POWER JOY HUMOR RESISTANCE" 2021

Monica Bonvicini

Lichtinstallation der international renommierten Künstlerin und Preisträgerin des Bremer Rolandpreis für Kunst im öffentlichen Raum

Seit dem 23. April 2021 leuchtet die Neonarbeit der renommierten Künstlerin Monica Bonvicini an der Fassade der Weserburg Museum für moderne Kunst. Das Werk mit dem Titel POWER JOY HUMOR RESISTANCE konnte von der Stiftung Bremer Bildhauerpreis / Rolandpreis für Kunst im öffentlichen Raum mit finanzieller Unterstützung durch den Senator für Kultur und die Karin und Uwe Hollweg Stiftung für Bremen erworben werden und wird dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

Die für den Außenbereich konzipierte Arbeit von Monica Bonvicini besteht aus einrohrigen Neonbuchstaben mit rotem Neon auf Aluminiumrahmen montiert und misst in der Höhe etwa 330 cm und in der Breite circa 300 cm. Die vier Schlagwörter der Lichtskulptur entstammen dem Buch „Rage Becomes Her“ der amerikanischen Journalistin und Frauenrechtsaktivistin Soraya Chemaly, die in der Zusammenführung dieser Begriffe das Potential für eine Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse sieht. Die Neonschrift vereint damit wichtige Aspekte im Schaffen der Künstlerin Monica Bonvicini: Ein sensibles Gespür für die Kraft der Sprache, ein Interesse an industriellen Materialien und die entschlossene Befragung von Machtstrukturen.

"Was da von nun an von der Fassade der Weserburg in die Ferne scheint, ist Botschaft und Aufforderung gleichermaßen. Monica Bonvicinis Neonarbeit setzt in schwungvoller Schrift ein starkes Zeichen. Widerstand verbindet sich hier mit Freude, Humor und Stärke/Macht. Eine bessere ‚Überschrift‘ können sich ein Museum für Kunst der Gegenwart und eine offene Gesellschaft gar nicht wünschen! Die Arbeit ist nicht nur ein großer Gewinn für das Museum, sondern auch für den öffentlichen Raum der Stadt“, so Janneke de Vries, Direktorin der Weserburg Museum für moderne Kunst.

Monica Bonvicini ist Preisträgerin des Bremer Rolandpreises für Kunst im öffentlichen Raum 2012. Der Rolandpreis wird seit 1989 im Dreijahreszyklus Künstler*innen zuerkannt, die neue Denk- und Aktionsfelder für die Kunst im öffentlichen Raum erschließen. Er wird von der Stiftung Bremer Bildhauerpreis auf Vorschlag eines überregionalen Kollegiums aus Kunstsachverständigen vergeben.

Standort

OpenStreetMap Apple Google

Zurück